Geschichte

Die Explorations- und Entwicklungsgeschichte der Liegenschaft reicht bis 1933 zurück, als aus den ersten jemals auf der Liegenschaft gebohrt Bohrlöchern eine Vererzung berichtet wurde und ein Schacht auf dem Zulapa-Gebiet im Osten der heutigen Liegenschaft abgeteuft wurde. Zwischen 1937 und 1943 förderte Lapa Cadillac Mines fast 50.000 Unzen Gold auf der Liegenschaft. Die Mine wurde später aufgrund eines Arbeitskräftemangels in den Kriegsjahren und aufgrund von Problemen bei der Goldgewinnung geschlossen. Zwischen 1981 und 1988 hat Breakwater Resources ein aggressives Explorationsprogramm auf dem Tonawanda-Gebiet im Westen der Liegenschaft durchgeführt, das in einem kleinen Zugangsstollen gipfelte, der die Highway (oder A)-Zone unter Tage überprüft hat. In 1999 stieß ein Pilotexplorationsprogramm der Cambior Exploration entlang der A-Zonenstruktur in einem neuen vererzten Horizont, die Contact-Zone, auf Goldgehalte von bis zu 9,9 Gramm pro Tonne über 8 m Länge. Nach Ausübung ihrer Option auf die Liegenschaft von Breakwater Resources in 2002 hat Agnico-Eagle ein aggressives Kernbohrprogramm und metallurgische Explorationsarbeiten durchgeführt und hat jetzt im Juni 2003 die Liegenschaft vollständig erworben.
Geologie

Die Lapa-Liegenschaft zieht sich entlang der Cadillac-Larder-Lake-Störungszone, eine regionale komplexe Struktur, die regional mit zahlreichen goldhöffigen Gebieten und ehemaligen Minen in Verbindung steht, einschließlich der historischen Goldminen Lake Shore, Macassa und Kerr Addison in Kirkland Lake und Larder Lake, Ontario. Auf der Lapa-Liegenschaft geht die Störungszone fast vollständig in der archäozoischen Piché-Vulkanitgruppe (mafische bis ultramafische kristalline Schiefer) auf und markiert den südlichen Kontakt zwischen den Sedimenten der Cadillac-Gruppe (Grauwacke, Konglomerate und Eisenformation) im Norden und der Pontiac-Gruppe (Grauwacke) im Süden. Alle Gesteinseinheiten fallen fast vertikal ein und streichen nur leicht von Nordwesten nach Südosten. Lokal ist die Piché-Gruppe gefaltet. Die mit Gold vererzten Zonen befinden sich oft in den Scharnieren einiger der Faltenstrukturen. Zahlreiche nach Nordwesten und Nordosten streichende spätere sekundär Verwerfungen werden interpretiert, die Geologie und die Vererzung über einige Fuß zu versetzen.
Lagerstätten
Die Goldvererzung auf der Lapa-Liegenschaft steht in räumlicher Beziehung zu den Deformationszonen in den Vulkaniten der Piché-Gruppe. Es ist jetzt bekannt, dass die Goldvererzung in drei Formen auftritt – als Quarzgänge oder als zylindrische sulfidische Erzschmitzen, die den Faltenhorizonten folgen; als tafelförmige Zonen von vererzten Quarzgängen und Quarzäderchen innerhalb von Vulkaniten mit sulfidischer Vererzung und Biotit-Metamorphose; oder als Biotit-Glimmer-Metamorphosezonen in Vergesellschaftung mit abgescherten feldspathaltigen Eruptivgängen. Insbesondere liegt die Contact-Zone an dem umgewandelten und schwach deformierten nördlichen Kontakt zwischen der Piché-Gruppe und den Sedimenten der Cadillac-Gruppe. Üblicherweise tritt die Vererzung als bläulichgraue Rauchquarzäderchen mit fein eingesprengten Sulfiden auf. Gelegentlich tritt feinkörniges Freigold auf sowohl im Quarz als auch in dem deformierten vulkanitischen Muttergestein mit einer Biotit-Serizit-Metamorphose. Bis heute ist eine mögliche wirtschaftliche Erzlinse, die die Contact-Zone bildet, horizontal bis zu 600 m und vertikal über 900 m verfolgt worden. Die Zone selbst ist entlang ihres östlichen Randes ungefähr 3 m mächtig, erreicht aber entlang des westlichen Teils der Lagerstätte Mächtigkeiten von 8 bis 30 m. Zur Zeit ist die Zone noch in alle Richtungen und in die Tiefe offen.
Vorräte und Vorkommen
2008 Mineralreserven und Quellen
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Gold (g/Tonne) |
Silber (g/Tonne |
Kupfer (%) |
Zink (%) |
Tonnen (000) |
Gold Unzen (000) |
| Erwiesene Reserve |
10,65 |
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2,8 |
1 |
| Vermutete Vorräte |
8,86 |
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3 756 |
1 070 |
| Angedeutete Vorkommen |
4,48 |
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865 |
124 |
| Geschlußfolgerte Vorkommen |
8,96 |
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759 |
219 |